“Sicher(er) zu Hause leben”

…und schon ist es passiert!

Die Teppichkante, der nasse Fußboden im Badezimmer oder das Kabel der Stehlampe haben ihre Wirkung entfaltet und man liegt auf der Nase. Glücklich, wer dann “nur” ein paar schmerzhafte blaue Flecken davon trägt. Die bei dieser Gelegenheit zersplitterte teure Brille ist dann schon ärgerlicher. Aber gerade für ältere Menschen kann ein solcher Sturz fatale Folgen haben – bis hin zur dauerhaften Mobilitätseinschränkung durch gebrochene Knochen, die nie wieder richtig heilen.
“Ich Depp, das hätte ich doch sehen müssen” sagt man sich dann selber oder als Angehöriger – danach! Denn oft ist es so, dass man zuvor den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hat oder einfach getreu dem Schlagertext “…tausendmal ist nichts passiert…” die Gefahr nicht richtig einschätzt.
Hier hilft ein Profi, der diese Problemzonen und Stolperfallen erkennt, Sie darauf hinweist und Tipps zur Entschärfung parat hat. Oder mal ein Vortrag, eine Schulung?

Die Bürgergenossenschaft Weingarten hat in Zusammenarbeit mit dem Ortsseniorenrat da ein Angebot für Sie: Eine Infoveranstaltung zum Thema “Sicher(er) zu Hause leben” am Dienstag, 17. Januar, 18:30 Uhr im Turmzimmer unseres Rathauses.

Der Referent, Fritz Liebersbach, Mitglied des Ortsseniorenrats und Vorstandsmitglied der Bürgergenossenschaft, war früher als Architekt mit vielfältigen Themen rund ums Bauen befasst und hat ergänzend an einer Schulungsreihe zur Wohnberatung bei den Paritätischen Sozialdiensten teilgenommen. Er freut sich, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Selbstverständlich werden Sie auch Tipps zu Vorsorgemaßnahmen gegen Einbruch und Brandgefahren erhalten, und im Anschluss an den Vortrag kann gerne ein individueller Austausch stattfinden.

Volles Haus beim zweiten Repair-Café

Reger Zuspruch hatte das zweite Repair-Café am 16.1.2016 in der Bahnhofstrasse 3. Familienzentrum Allerdings und Bürger helfen Bürgern ergänzen sich in wunderbarer Weise. Besonders schön ist der Zuspruch auch vorn Ausserhalb. Neu im Team ein Elektrofachmann aus Waaghäusel. Interessierte kamen von Kraichtal bis Ettlingen. Der nächste Termin ist am Samstag, 16.4. von 10:30 – 13 Uhr.

Die Termine für das Jahr 2016
16.04. 14.05. 11.06. 09.07. 24.09. 22.10. 19.11. und 10.12.2016

Mitgliederversammlung

Gut besucht, die Mitgliederversammlung der Bürgergenossenschaft – Bürger helfen Bürgern e.V. am 16.5. im katholischem Gemeindehaus in der Schillerstraße. Im Programm stand der Jahresbericht für 2013. Dieser wurde von Heinz Schammert, Fritz Liebersbach und Gerdi Daum vorgestellt und bis zum aktuellen Tag weitergeführt. Daduch konnte das ganze Spektrum der Idee “Bürgergenossenschaft” wahrgenommen werden. Der Bericht der Kassenprüfung durch die Prüfer Daum und Dambmann wies auf ein positives Ergebnis im Haushaltsjahr 2013 hin. Hier soll nun etwas Geld zurückgelegt werden, denn die “Bürgergenossenschaft” plant zusammen mit dem Ortseniorenrat und dem Familienzentrum Allerdings eine gemeinsame Anlaufstelle zu etablieren.

Zum Abschluss informierte Fritz Liebersbach die Versammlung zum Thema Rauchmelder, die ab Ende des Jahres gesetzlich verpflichtend in bestimmten Räumen installiert sein müssen.
Unterstützung zum Thema Rauchmelder gibt es bei der Bürgergenossenschaft. Einfach anrufen.

Sulzfeld

Für Donnerstag, den 20. März, hatten die „Allianz für Beteiligung“, die Gemeinde Sulzfeld und das Gemeindenetzwerk „Bürgerschaftliches Engagement“ neben anderen Genossenschaften auch uns von der Bürgergenossenschaft Weingarten eingeladen, unser Konzept „Bürger helfen Bürgern“ vorzustellen. Unser 1. Vorsitzender Heinz Schammert trug in einem Kurzreferat vor, was wir, ausgehend von der Idee bisher erreicht haben. Unterstützt wurde er vom 2. Vorsitzenden Fritz Liebersbach und von unserer Kassenprüferin Gerdi Daum. Alle drei standen am eigens aufgebauten Infostand den Teilnehmern der Veranstaltung zur Beantwortung ihrer Fragen zur Verfügung. Neben diesen sehr schönen Gesprächen und Begegnungen ergaben sich zusätzlich vielfältige Gelegenheiten, sich mit den Repräsentanten der anderen Genossenschaften auszutauschen. In den Gesprächen wurde uns sehr großes Interesse entgegengebracht und wir erhielten viel Anerkennung für unsere bisherige Arbeit.

Vereinsgründung

54 Interessierte sind am 5. Juli der Einladung gefolgt und haben die Gründung des Vereins Bürgergenossenschaft Weingarten e.V. mitsamt der vorgestellten Satzung einstimmig beschlossen.

Sowohl alt eingesessene Weingärtner als auch neu Zugezogene zwischen 30 und 90 Jahren hatten zuvor den Mitgliedsantrag abgegeben und füllten das Turmzimmer des Rathauses Weingarten.

Die Gründung, ein etwas formaler Akt, wurde vom gewählten Versammlungsleiter Herrn Heinz Schammert Schritt für Schritt durchgeführt. Für alle vorgesehenen Positionen haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger gefunden, die bereit sind die anstehenden Aufgaben zu übernehmen.So wurde der laut Satzung aus drei Mitgliedern bestehende Vorstand wie folgt jeweils einstimmig gewählt. Zum 1. Vorsitzenden wurde der bisherige Koordinator des Projektes Herr Heinz Schammert gewählt, zum 2. Vorsitzenden Herr Fritz Liebersbach. Herr Andreas Reuter wurde zum Schriftführer gewählt.

Die weiteren Funktionsträger sind Frau Beate Barth als Kassenwartin. In die beiden Beisitzer Positionen wurden Frau Kerstin Hartmann und Herr Jörg Hoffmann gewählt.

Die Kassenprüfung wird Frau Gerdi Daum und Herrn Michael Dambmann obliegen.

Nach Abschluss der Wahlen wurde über die Jahres-Mitgliedsbeiträge abgestimmt. Diese sind wie folgt festgelegt:

Einzelmitgliedschaft 28 €
Familien / Lebensgemeinschaften 39 €
Juristische Personen 50€.

Geplant ist, die Jahresbeiträge nach Eintrag ins Vereinsregister und erfolgter Kontoeröffnung immer am 15. September eines Kalenderjahres zu erheben.

In der anschließenden Diskussion zu Beschlüssen über Organisationsfragen gab es Fragestellungen, die noch nicht ganz geklärt sind und diese wurden dem frisch gewählten Vorstand als Arbeitsauftrag mitgegeben. So erschien unklar welche Bedeutung es hat, wenn eine Organisation Mitglied wird. Eine weitere Frage eines Mitglieds war, ob auch an ein Café als Begegnungsstätte gedacht sei, das ja nicht nur für Mitglieder interessant wäre. Heinz Schammert sprach zwar von einer Einschränkung der Angebote der Genossenschaft für Mitglieder, ein öffentliches Angebot der Begegnung ist dabei aus seiner Sicht natürlich nicht ausgeschlossen, sondern erwünscht.

Bürgermeister Eric Bänziger beglückwünschte in diesem Zusammenhang alle Anwesenden und die Gemeinde zu dieser Gründung: ” Ich sehe in der Bürgergenossenschaft ein Dach mit dem Ziel der gegenseitigen Hilfeleistung und freue mich für die Gemeinde Weingarten über dieses Engagement.”

Doch jetzt geht die Arbeit erst los. Nach der Eintragung ins Vereinsregister sind die berechtigten Fragestellungen zur Mitgliedschaft von Organisationen und Institutionen zu lösen. Ein Katalog von möglichen Unterstützungsangeboten muss zusammengetragen und veröffentlich werden. Ehepaar Trauboth hat der Bürgergenossenschaft im Fränkischen Hof dankenswerterweise Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Durch die zentrale Lage und den barrierefreien Zugang ist dieser Ort ideal, und ermöglicht der Bürgergenossenschaft eine generationenübergreifende Begegnungsstätte.

Auf Einladung von Herrn Bürgermeister Bänziger wurde im Anschluss an den offiziellen Teil auf die Gründung angestoßen und bereits erste neue Kontakte geknüpft und Ideen entwickelt. Vielleicht liegt gerade in dieser Zweiteilung von Vortrag und Begegnung der besondere Reiz dieser Initiative. Denn gerade beim persönlichen Gespräch sprudelten die Ideen. Es zeigte sich … weiterlesen