Sulzfeld

Für Donnerstag, den 20. März, hatten die „Allianz für Beteiligung“, die Gemeinde Sulzfeld und das Gemeindenetzwerk „Bürgerschaftliches Engagement“ neben anderen Genossenschaften auch uns von der Bürgergenossenschaft Weingarten eingeladen, unser Konzept „Bürger helfen Bürgern“ vorzustellen. Unser 1. Vorsitzender Heinz Schammert trug in einem Kurzreferat vor, was wir, ausgehend von der Idee bisher erreicht haben. Unterstützt wurde er vom 2. Vorsitzenden Fritz Liebersbach und von unserer Kassenprüferin Gerdi Daum. Alle drei standen am eigens aufgebauten Infostand den Teilnehmern der Veranstaltung zur Beantwortung ihrer Fragen zur Verfügung. Neben diesen sehr schönen Gesprächen und Begegnungen ergaben sich zusätzlich vielfältige Gelegenheiten, sich mit den Repräsentanten der anderen Genossenschaften auszutauschen. In den Gesprächen wurde uns sehr großes Interesse entgegengebracht und wir erhielten viel Anerkennung für unsere bisherige Arbeit.

Vereinsgründung

54 Interessierte sind am 5. Juli der Einladung gefolgt und haben die Gründung des Vereins Bürgergenossenschaft Weingarten e.V. mitsamt der vorgestellten Satzung einstimmig beschlossen.

Sowohl alt eingesessene Weingärtner als auch neu Zugezogene zwischen 30 und 90 Jahren hatten zuvor den Mitgliedsantrag abgegeben und füllten das Turmzimmer des Rathauses Weingarten.

Die Gründung, ein etwas formaler Akt, wurde vom gewählten Versammlungsleiter Herrn Heinz Schammert Schritt für Schritt durchgeführt. Für alle vorgesehenen Positionen haben sich engagierte Bürgerinnen und Bürger gefunden, die bereit sind die anstehenden Aufgaben zu übernehmen.So wurde der laut Satzung aus drei Mitgliedern bestehende Vorstand wie folgt jeweils einstimmig gewählt. Zum 1. Vorsitzenden wurde der bisherige Koordinator des Projektes Herr Heinz Schammert gewählt, zum 2. Vorsitzenden Herr Fritz Liebersbach. Herr Andreas Reuter wurde zum Schriftführer gewählt.

Die weiteren Funktionsträger sind Frau Beate Barth als Kassenwartin. In die beiden Beisitzer Positionen wurden Frau Kerstin Hartmann und Herr Jörg Hoffmann gewählt.

Die Kassenprüfung wird Frau Gerdi Daum und Herrn Michael Dambmann obliegen.

Nach Abschluss der Wahlen wurde über die Jahres-Mitgliedsbeiträge abgestimmt. Diese sind wie folgt festgelegt:

Einzelmitgliedschaft 28 €
Familien / Lebensgemeinschaften 39 €
Juristische Personen 50€.

Geplant ist, die Jahresbeiträge nach Eintrag ins Vereinsregister und erfolgter Kontoeröffnung immer am 15. September eines Kalenderjahres zu erheben.

In der anschließenden Diskussion zu Beschlüssen über Organisationsfragen gab es Fragestellungen, die noch nicht ganz geklärt sind und diese wurden dem frisch gewählten Vorstand als Arbeitsauftrag mitgegeben. So erschien unklar welche Bedeutung es hat, wenn eine Organisation Mitglied wird. Eine weitere Frage eines Mitglieds war, ob auch an ein Café als Begegnungsstätte gedacht sei, das ja nicht nur für Mitglieder interessant wäre. Heinz Schammert sprach zwar von einer Einschränkung der Angebote der Genossenschaft für Mitglieder, ein öffentliches Angebot der Begegnung ist dabei aus seiner Sicht natürlich nicht ausgeschlossen, sondern erwünscht.

Bürgermeister Eric Bänziger beglückwünschte in diesem Zusammenhang alle Anwesenden und die Gemeinde zu dieser Gründung: ” Ich sehe in der Bürgergenossenschaft ein Dach mit dem Ziel der gegenseitigen Hilfeleistung und freue mich für die Gemeinde Weingarten über dieses Engagement.”

Doch jetzt geht die Arbeit erst los. Nach der Eintragung ins Vereinsregister sind die berechtigten Fragestellungen zur Mitgliedschaft von Organisationen und Institutionen zu lösen. Ein Katalog von möglichen Unterstützungsangeboten muss zusammengetragen und veröffentlich werden. Ehepaar Trauboth hat der Bürgergenossenschaft im Fränkischen Hof dankenswerterweise Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Durch die zentrale Lage und den barrierefreien Zugang ist dieser Ort ideal, und ermöglicht der Bürgergenossenschaft eine generationenübergreifende Begegnungsstätte.

Auf Einladung von Herrn Bürgermeister Bänziger wurde im Anschluss an den offiziellen Teil auf die Gründung angestoßen und bereits erste neue Kontakte geknüpft und Ideen entwickelt. Vielleicht liegt gerade in dieser Zweiteilung von Vortrag und Begegnung der besondere Reiz dieser Initiative. Denn gerade beim persönlichen Gespräch sprudelten die Ideen. Es zeigte sich … weiterlesen

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