Aus der Mitgliederversammlung

Wie im Einladungsschreiben zur Jahreshauptversammlung schon mitgeteilt, scheiden der bisherige Schriftführer, Andreas Reuter und die bisherige Kassiererin, Gerdi Daum, aus ihren Ämtern aus. Neu in das Amt des Schriftführers wurde auf der Mitgliederversammlung Ulrich Hohmann gewählt, die Aufgabe der Kassiererin übernimmt zukünftig Diana Lamb. Die Mitgliederzahl des Vereins betrug Ende 2015 136 Mitglieder, Abgänge wurden durch Neueintritte ausgeglichen.

Verabschiedung von Gerdi Daum

Spende für einen Beamer

Volles Haus beim zweiten Repair-Café

Reger Zuspruch hatte das zweite Repair-Café am 16.1.2016 in der Bahnhofstrasse 3. Familienzentrum Allerdings und Bürger helfen Bürgern ergänzen sich in wunderbarer Weise. Besonders schön ist der Zuspruch auch vorn Ausserhalb. Neu im Team ein Elektrofachmann aus Waaghäusel. Interessierte kamen von Kraichtal bis Ettlingen. Der nächste Termin ist am Samstag, 16.4. von 10:30 - 13 Uhr.

Die Termine für das Jahr 2016
16.04. 14.05. 11.06. 09.07. 24.09. 22.10. 19.11. und 10.12.2016

„Noch lange nichts für den Mülleimer“

Lebendiger Zuspruch auf Weingartner „Repair Café“ in Begegnungsatmosphäre

Weingarten (awe). Richtig munter und gesprächfreudig ging es am Samstag beim ersten Weingartner „Repair Café“ in geselliger Atmosphäre zu. Damit erfüllte sich bereits ein Wunsch von Susanne Neipp-Bilgenroth vom „Familienzentrum Allerdings“ und Heinz A. Schammert vom Verein „Bürger helfen Bürger“ sowie ihrer Mitstreiter, dieser neuen gemeinsamen Initiative den Charakter eines kommunikativen Treffpunkts der Begegnung zu geben.
Über bald drei Stunden nahmen viele Bürgerinnen und Bürger das Angebot, im derzeit noch in Renovierung befindlichen Gebäude in der Bahnhofsstraße defekte Gerätschaften aus ihrem Haushalt von Werklern aus Vereinsreihen gegen eine kleine Spende reparieren zu lassen, sehr rege in Anspruch. Eine wesentliche Idee dahinter war, zu zeigen, dass es sich ebenso mit Umweltbewusstsein lohnen kann, nicht alles gleich im Müll zu entsorgen und einfach Menschen Hilfe anzubieten auch mit sozialem Aspekt. Denn nicht jeder kann es sich leisten, mal schnell was Neues zu kaufen und nicht wenige hängen schlicht an ihren vertrauten Dingen. Alles Mögliche kam da so auf die Tische, angefangen von Föhn oder Bügeleisen bis zum Casettendeck, CD-Player, Drucker oder PC.
Doch auch Textilien wurden gerne angenommen. So war Gerdi Daum richtig glücklich, als ihr Susanne Kümmerle ihren Bettbezug wieder auf Vordermann brachte. Der Reißverschluss war hinüber und den zu ersetzen, wäre recht teuer gekommen. Kein Problem für die gelernte Schneiderin Kümmerle, die ihn gegen einen Verschluss mit Druckknöpfen austauschte. Undenkbar wäre es für Gerdi Daum gewesen, einen neuen Bezug zu kaufen, der nicht zum Gegenüber im Ehebett passt. „Das würde meine ästhetisches Empfinden stören“, betont sie lachend und Gatte Reiner stimmt da sofort zu, während er sich gerade daneben an einem großen Spielzeugauto zu schaffen machte.
An dem so heiß geschätzten Gefährt war zum Leidwesen ihrer Kinder schon vor drei Jahren ein Rad abgebrochen, erzählten Tom und Elke Brückner, die die Idee zum „Repair Café“ eh grundsätzlich toll fanden. Mit einem Zweikomponentenkleber schaffte Daum Abhilfe. Elektronikbastler Thomas Höll hatte gegenüber gerade einen alten Föhn wieder in Gang gesetzt, als er an einen Hifi-Verstärker ging. Markus Lammers war die Spitze des Kopfhörersteckers abgebrochen, der nun hartnäckig in der Buchse steckte und so mit dem Lautsprecheranschluss das ganze Gerät lahmlegte. Als Höll das Problem beseitigte entfuhr dem Besitzer spontan ein freudiges „Juhu“.
Selbstredend gab es auch viele Ratschläge und Informationen auch für den Hausgebrauch, selbst wenn eine Reparatur nach in Augenscheinnahme doch einer Fachwerkstatt bedufte. Dieses Ergebnis überbrachte dann ein Weingartner seiner Frau, die ihn mit einer gut 20 Jahre alten Nähmaschine losgeschickt hatte. „1000 Mark hat die damals schon gekostet“, erklärte ihm Susanne Kümmerle mit dem Hinweis, dass sich eine Fachreparatur bei solch einer „hochwertigen Anschaffung fürs Leben, wie man sagte“ sicher allemal lohne. Dergestalt ging es lebhaft weiter mit Stück für Stück Instand gesetztem Allerlei und mit Kaffee und Kuchen bei einer Veranstaltung, die so gut lief, dass sich alle vom Erfolg vollauf motiviert und bestätigt schon auf die Fortsetzung der Reihe am 16. Januar freuten.
Text: Alexander Werner.

Repair-Café in der Bahnhofstr. 3

Fahrrad putzen mit der BG „Bürger helfen Bürgern"

Fränkischer Hof bei der Stifung Kunst und Technik

( Text und Bild verdanken wir Frau Lother)

Einen nicht nur lehrreichen, sondern fürs praktische Leben tauglichen Ferienspaß bot der Verein „Bürger helfen Bürgern“: Fahrradwerkstatt. Sieben Kinder hatten sich dazu eingefunden und Familie Trauboth hatte dem Verein dankenswerterweise großzügig ihren Hof zur Verfügung gestellt. Der stellvertretende Vorsitzende Fritz Liebersbach begann mit einer kleinen Informationsrunde: „Was gehört zu einem sicheren Fahrrad?“ und nach einigem Nachfragen wussten die Sieben- bis Zehnjährigen auch recht gut Bescheid. Beispielsweise war lediglich der Begriff „Beleuchtung“ eine unzureichende Beschreibung, es musste schon präziser sein: weißer Frontscheinwerfer und rotes Rücklicht, Rückstrahler, Reflektoren – wo überall?, Bremsen und Klingel waren die wichtigsten Bestandteile. Dann ging es an die Arbeit: Putzen und Pflegen, gegebenenfalls auch Reparieren war das Thema. Liebersbach und seine vier Vereinskameraden – Johann Pappert, Fritz Haiber, Joachim Rapp und Herbert Knauß – betreuten jeder ein bis zwei der Kinder und standen ihnen mit Rat und auch reichlich Tat zur Seite. Torben und Jona begannen, mit einem Lappen die Speichen abzureiben bis sie glänzten. Kilian tat dasselbe an seinem Rad. „Fangt am besten beim Ventil an, dann wisst Ihr, ob Ihr alle habt“ riet Johann Pappert. Niklas ließ sich von Joachim Rapp zeigen, wie der Lappen durch die Lücken gezogen wird, um die Streben sauber zu reiben. Fritz Haiber riet, stark verschmutzte Teile mit Wasser zu reinigen, denn Sand- und Schmutzkörner zerkratzten den Lack. Wer sein Rad zusätzlich pflegen und schützen wolle, könne ein Schutzwachsspray verwenden. Das schütze nicht nur die lackierten Teile, sondern auch die Kette vor Rost. Die Kette sei durch die Dauerbelastung des Tretens anfällig und müsse gut gepflegt und bei Vielfahrern hin und wieder ausgetauscht werden. Im Weiteren gab das Team den Kindern noch Tipps für Reifenflicken unterwegs und zu Hause und andere kleine Reparaturen. Ein Besuch in der Werkstatt des örtlichen Fahrradhändlers rundete den Vormittag ab.

Das gleiche Programm wurde am Nachmittag wiederholt, so dass 15 Kinder mit neuen Erfahrungen und Eindrücken ihr Fahrrad wieder nach Hause schieben konnten.

Bürgergenossen aktiv - hier....

Qualitätssiegel Betreutes Wohnen

(v.l.n.r.): Achim Dippold (Geschäftsführer ASB Karlsruhe), Barbara Gabriel (Leitung Soziale Dienste/ ASB Karlsruhe), Christoph Nießner (Vorsitzender ASB Karlsruhe), Kristin Mueller (stellv. Pflegedienstleiterin ASB Karlsruhe), Rolf Freitag (Prüfstellenleiter Kreisseniorenrat Karlsruhe), Simone Förg (Hausverwaltung DL Baubetreuungs-GmbH), Fritz Liebersbach (2. Vorsitzender Bürgergenossenschaft Weingarten)

Jahreshauptversammlung 17.4.2015 Turmzimmer

Verein hat eine neue Heimat in der Bahnhofstrasse 3

Die Mitgliederversammlung am 17.4. im Turmzimmer des Rathauses war gut besucht.Fast fünfzig Mitglieder, dieser noch jungen Initiative mit Leuchtturmcharakter, haben sich eingefunden, um zum einen den Vorstand neu zu wählen und zum anderen zu hören, was sich im Laufe des Jahres getan hat. Mittlerweile 127 Mitglieder zählt dieser Verein und die Idee scheint weitere Interessierte anzusprechen.

Schönste Meldung des Abends war natürlich die Zustimmung des Gemeinderates, ab sofort zusammen mit dem Familienzentrum Allersdings und dem Ortsseniorenrat in der Bahnhofstrasse 3, ehemalige Schulkindbetreuung, eine zentrale Anlaufstelle vorzuhalten. Zu dem symbolischen Mietpreis von 50€ sollen dort die drei Vereine das Leben im Dorf noch attraktiver machen. Zunächst gilt es die Räumlichkeiten herzurichten, Materialkosten übernimmt die Gemeinde, die Arbeit dürfte der mit vielen Kompetenzen und Fähigkeiten besetzten Mitgliederschaft keine Probleme bereiten.
Keine Überraschung war die Wahl des Vorstandes. Hier wird die alte Besetzung mit Heinz Schammert, Fritz Liebersbach und Andreas Reuter weitermachen. Neu als Kassierin im Einsatz ist Gerdi Daum. Kassenprüfer sind Siegfried Bosch und Hermann Knaus.

Präsentation [1.792 KB] der Versammlung mit Jahresbericht.


Letzte Änderung am Sonntag, 1. Mai 2016 um 11:35:26 Uhr.

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